Viele Menschen bedrückt die derzeitige Situation in der Welt, Gesellschaft und Kirche, aber auch ganz persönliche Sorgen und Nöte bringen uns an unsere Grenzen.
An der Klagemauer, die mit dem ersten Fastensonntag im hinteren Kirchenraum der St. Antonius-Kirche aufgebaut ist, haben alle Kirchenbesucher die Möglichkeit, ganz nach dem Vorbild der Klagemauer in Jerusalem, in einem Moment der Ruhe sich ihre Last und persönlichen Anliegen von der Seele zu schreiben. Kinder sind eingeladen, Bilder zu malen. Die Zettel können in die Mauerritzen gesteckt werden. Gerne kann auch eine Kerze entzündet werden.
Das Geschriebene und Gemalte verschwindet nicht einfach, sondern wird im Feuer der Osternacht ungelesen verbrannt, um symbolisch alle Sorgen, Ängste und Nöte vor Gott zu bringen, damit ER alles in Licht, Wärme und neues Leben verwandeln möge.