Aufgrund eines Kunstprojektes des Museums Wilhelm Morgner in Kooperation mit der St. Patrokli Kirchengemeinde ist die Nikolaikapelle vom 05.10 bis einschl.-13.11.2026 für Führungen nicht zugänglich.
Nikolaikapelle - Soest
Südöstlich des Doms und des Kreuzgangs liegt eine kleinere zweischiffige Kapelle. Früher dachte man, sie sei um 1200 von Kaufleuten der Hansestadt Soest in Form einer Kogge errichtet worden. Heute weiß man: Es war ein Propst, der die Kapelle bauen ließ.
Die Nikolai-Kapelle sollte eine Memorienkapelle sein. Doch auch die Annahme, die Kaufleute hätten vor ihren langen Handelsreisen dort Abschied von ihren Angehörigen genommen und den Schutz ihres Patrons, des heiligen Nikolaus gesucht, ist vielleicht mehr als eine schöne Vorstellung.
Ehrenamtliche aus unserer Gemeinde werden die Kapelle von 11:00-12:00 Uhr an den Wochentagen Dienstag, Mittwoch sowie Donnerstag öffnen.
Sie stehen auch gern für Fragen zur Verfügung!
Die Kapelle ist in diesem Jahr von April bis Ende Oktober geöffnet!
Auf Anfrage sind auch Führungen für die Kapelle möglich, bitte wenden Sie sich an unser Pfarrbüro in der Propst-Nübel-Str. 2.
Innenraum Nikolaikapelle
Der Innenraum der Nikolaikapelle ist sehr offen und das Gewölbe wird nur durch zwei schmale Säulen gestützt. Der Innenraum verfügt über eine ausgezeichnete Akkustik.
Direkt ins Auge des Gotteshausbesuchers fällt die Nikolaustafel des Conrad von Soest.
In der Apsis ist ein Relief des Christus Pantokrator zu sehen.
Die Nikolaikapelle ist der Gründungsort des Soester Gesellenvereins (Kolpingsfamilie). Am 24. November 1852 gründete Adolph Kolping selbst den Gesellenverein Soest.
Im Hintergrund der Pietà flankieren Engel die Szenerie.
Die leidende Gottesmutter hält schmerzerfüllt ihren verstorbenen Sohn.