Prävention (sexuellen) Missbrauchs

Aktuell wird das institutionelle Schutzkonzept für den Pastoralen Raum Soest von einer Arbeitsgruppe finalisiert. Im Moment gilt das schon existierende Schutzkonzept der Pfarrei Zum guten Hirten Möhnesee.

Das institutionelle Schutzkonzept umfasst mehrere Teilbereiche der Präventionsarbeit und ist das Fundament und die Richtschnur für die Präventionsarbeit innerhalb des Pastoralen Raumes Soest und für das Agieren aller Personen im Alltagsleben unserer sechs Pfarreien, in allen allen Bereichen, wie der Jugendpastoral, der Sakramentenvorbereitung, dem Umgang jeglicher Gruppierungen. Das Schutzkonzept regelt außerdem die Beschwerdewege bei Verdachtsfällen, Interventionsschritte bei Verdachtsfällen und legt einen Verhaltenskodex zu Grunde.

Das Schutzkonzept steht hier zum Download bereit.

Verhaltenskodex

Der Verhaltenskodex ist die Grundlage für das Miteinander unserer Gruppierungen innerhalb des Pastoralen Raumes. In ihm sind beispielsweise Regeln grundgelegt, die das Verhalten auf Ferienfreizeiten betreffen. Der Betreuungsschlüssel (mindestens zwei Leitende, bei Übernachtungen männlich und weiblich) für Aktionen und Gruppentreffen wird geregelt. Die Sprachkultur aller Beteiligten wird geregelt, ebenso wie der Umgang zwischen Leitenden und Teilnehmenden.

Schulung und Elternbildung

Jede Person, die mit Kindern, Jugendlichen oder erwachsenen Schutzbefohlenen zu tun hat, benötigt je nach Intensität des Kontaktes nach Abstufung eine Selbstverpflichtungserklärung, eine Basis-Schulung im Bereich Prävention oder eine BasisPLus-Schulung im Bereich Prävention. Je nach Tätigkeitsfeld ist die Vorlage eines aktuellen polizeilichen Führungszeugnisses obligatorisch.

Für die Eltern der Kinder- und Jugendgruppen werden Informationstermine und -material angeboten.

Beschwerdewege

Haben sie eine Beschwerde vorzubringen oder einen begründeten Verdacht, dann teilen Sie diesen bitte unverzüglich einer der Präventionsfachkräfte mit. Sie weiß, wie die nächsten Schritte aussehen und was zu tun ist.

Beschwerden können schriftlich über die Pfarrbüros, erfolgen. Auch mündlich können Sie ihre Beschwerden vorbringen. Die Präventionsfachkraft wird diese dann dokumentieren.

Sie haben auch die Möglichkeit, sich direkt an die Missbrauchsbeauftragten der Erzdiözese Paderborn zu wenden.

Interventionsschritte

Ist an die Präventionsfachkraft ein begründeter Verdachtsfall herangetragen worden, so wird diese gemäß den im Schutzkonzept grundgelegten Handlungs- und Interventionsschritten weiter vorgehen. Dieses Vorgehen ist alternativlos: Die Präventionsfachkraft informiert die Leitungsebene, welche umgehend die nächste Instanz (Missbrauchsbeauftragte des Erzbistums Paderborn/ staatliche Verfolgungsbehörde) ohne Ansehen der beschuldigten Person informieren wird.

Die Präventionsarbeit wird reflektiert und bei Bedarf korrigiert.

Intensivierung der Präventionsarbeit

Die Präventionsarbeit wird im Pastoralen Raum fortlaufend intensiviert. Jährlich kommen neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter und viele andere Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche hinzu, die in diesem Bereich umfänglich geschult wurden. Die Kultur der Achtsamkeit ist das Fundament für ein vertrauensvolles Miteinander.

Präventionsfachkräfte

Vikar
MichaelStiehler

Vikar im Pastoralen Raum Soest
Telefon: +49(0)2921 67106-66

HubertusFeldmann

Telefon: +49(0)2924 9749151

Schulungsreferent für Prävention

Vikar
MichaelStiehler

Vikar im Pastoralen Raum Soest
Telefon: +49(0)2921 67106-66
02921 6710660
kontakt@pr-soest.de