Viele Mitglieder und Gäste lauschten dem Fahrlehrerehepaar Thomas und Anja Berglar aus Ostinghausen. Sie berichteten, dass rund ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland heute über 65 Jahre alt ist und das mit steigender Tendenz. Der demografische Wandel rückt das Thema Senioren im Straßenverkehr immer stärker in den Fokus. Senioren gehören bei Verkehrsunfällen eher zu den unschuldig Geschädigten als zu den Verursachern. Als Fußgänger/innen oder Radfahrer/innen sind Senioren besonders gefährdet. Das Unfallgeschehen spielt sich insgesamt überwiegend bei Tage an. Bei kritischen Fahrsituationen wie Nachtfahrten oder glatten, nassen Straßen verursachen Senioren weniger Unfälle als jüngere Fahrer. Beim Autofahren macht sich bemerkbar, dass wichtige Körperfunktionen mit zunehmendem Alter nachlassen (Sehstärke, Hörvermögen, Reaktionsschnelligkeit, geistige Verarbeitungsbereitschaft). Mobilität ist heute ein hoher Wert in unserer Gesellschaft. Wie kann sie bis ins hohe Alter erhalten bleiben? In dem Vortrag werden besondere Gefahrensituationen im Straßenverkehr erläutert und wie sich Senioren/innen und andere Verkehrsteilnehmer/innen entsprechend umsichtig verhalten können. In dem Vortrag wurden auch neue Verkehrsregeln, die schon in Kraft sind oder kommen werden, und auch neue Verkehrszeichen erklärt. Desweiteren lernten die Teilnehmenden auch den Umgang mit Rollator, Rollstuhl oder Krankenfahrstuhl kennen. Was muss bei diesen Gefährten alles beachtet werden? Zum Schluss ging es auch noch um die Radfahrer/innen. Hier wurde z.B. erläutert, wo dürfen Radfahrer/innen fahren oder wo darf man sie überholen. Die Teilnehmenden stellten sehr viele Fragen, die vom Fahlehrerehepaar Berglar mit sehr viel Kompetenz beantwortet wurden.