Messdiener freuen sich über vier Neue in ihrer Gemeinschaft

10. September 2022
Ostinghausen
Bad Sassendorf
Bei der Messdieneraufnahme am 10. September freute sich die Messdienergruppe aus dem Bereich Bad Sassendorf über vier neue Messdienerinnen und Messdiener.

„Lassen Sie sich ruhig Zeit beim Einzug und toben Sie sich richtig aus!“ Das waren die Worte, die Organist Ansgar Schneider von Vikar Michael Stiehler hörte, als er vor dem Gottesdienst am 10. September in die Sakristei in Ostinghausen kam. Der Grund war offensichtlich: Gleich sechsundzwanzig Messdienerinnen und Messdiener tummelten sich in der Sakristei und bereiteten sich auf den feierlichen Gottesdienst vor, der gleich beginnen sollte. Alle waren gekommen, um die vier neuen Messdienerinnen und Messdiener Lena Urban, Ann Marie Wilde, Paul Arp und Ann-Kristin Wester (im Bild vorne rechts) in ihrer Gemeinschaft willkommen zu heißen und andere für ihren langjährigen Dienst über drei, fünf und zehn Jahre zu ehren.

Die versammelte Gottesdienstgemeinde staunte nicht schlecht und lächelte die Kinder und Jugendlichen freudig an, als sie in langen Reihen in die Kirche einzogen. Der Strom an Messdienern schien gar nicht mehr aufzuhören. Der Altarraum war schon zu klein geworden, weshalb auch die ersten Bänke der St. Christophorus-Kirche in Ostinghausen von den Messdienern mitbelegt werden mussten.

Nun konnte der Gottesdienst beginnen, in dem es um das Bild der Herde ging, welches die Messdienerinnen und Messdiener, die gemeinsam mit Vikar Stiehler die Predigt hielten, mit ihrer Messdienergemeinschaft verglichen. So machten die Mesdiener darauf aufmerksam, dass niemand aus ihrer Gruppe vergessen wurde, auch wenn er für kurze Zeit die „Herde“ verlassen müsse und eine Zeit im Ausland, in Australien, verbrächte. So wurde auch kurz vor dem Gottesdienst noch schnell ein Selfie für unsere Messdienerleiterin geschossen, die derzeit in Sydney weilt.

Eine Herde, wie eine Gemeinschaft eben auch, lebt davon, dass man aufeinander achtet. Niemand geht verloren! Die Messdienerinnen und Messdiener kümmern sich umeinander und helfen einander bei anstehenden Herausforderungen. Denn Messdiener zu sein, wird nicht von allen im schulischen Umfeld und im Freundeskreis bejubelt. Da braucht es einen guten Rückhalt in der Gruppe, in der sich ebenfalls Freundschaften bilden. Eine (Messdiener-) Gemeinschaft lebt von der Vielfalt der Menschen, die sie bilden. Das war ein deutliches Wort, welches die Jugendlichen den Gottesdienstbesuchern mit auf den Weg gaben.

Das Pastoralteam dankt allen Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement innerhalb der Messdienergruppe und in den Gemeinden des Pastoralen Raumes Soest. Ein besonderer Dank gilt dabei Nils Becker und Gemeindereferentin Felicitas Hecker, die die Messdienergruppe schon längere Zeit begleiten. Gemeinsam mit Vikar Michael Stiehler kümmern sie sich zusammen mit der Leiterrunde um ein abwechslungsreiches und spannendes Programm.

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