10.04.2024
Günne
Pastoraler Raum

KFD-Frauen nahmen Maiandachten (kritisch) in den Blick

Zwei Mal im Jahr nehmen sich die Vorstandsdamen der heimischen Frauengemeinschaften Zeit, um sich in ihrem Bezirk zu treffen. Die Sitzungen dienen der Vernetzung, dem Austausch und der Weitergabe wichtiger Informationen – u.a. aus der Bistumsebene.

Im April waren nun die Vertreterinnen aus Günne die Gastgeber der Zusammenkunft, dafür hatten sie das Antoniushaus hergerichtet. Theresa Schreiber freute sich im Namen des Vorstandes die Abordnungen der Gruppierungen begrüßen zu können, bevor Kornelia Jürgens-Bohmert das Wort ergriff und die Teilnehmer zu einem Rückblick auf das vergangene Jahr einlud. Ein Höhepunkt war der gemeinsame Ausflug zur Gartenschau in Höxter im Herbst 2023, der regen Zuspruch erfuhr. Monika Koch, die die Kasse führt, sowie der gesamte Vorstand konnten von der Versammlung schließlich entlastet werden.

Nach diesen Regularien wandten sich die Anwesenden dem thematischen Austausch zu. Mit Blick auf den kommenden Monat hatte sich der Vorstand entschieden, Maria – Gottesmutter und Maienkönigin – in den Focus zu rücken. Auf der Einladung war dieser Teil des Abends in Frageform ausgeschrieben: „Maiandachten – sind sie noch zeitgemäß?“. Marlies Brune gab dazu einen prägnanten historischen Überblick, bevor die Frauen selbst in die Arbeit einstiegen.  Angeregt durch verschiedene methodische Impulse kamen sie ihrem eigenen Marienbild auf die Spur. Marienlieder – Maria 2.0 – Marienorte wurden dabei u.a. als Stichpunkte genannt, zu denen sich alle positionieren konnten. Weil die Frauen als jeweilige Ortsvertreterinnen fungierten, entstanden schließlich lebhafte Gespräche, mit welchen Möglichkeiten in der heutigen Zeit Menschen für Maiandachten gewonnen werden können, wo aber auch den Bemühungen Grenzen gesetzt sind. Modernere Texte, die Verbindung mit einem gemeinsamen Imbiss oder auch die Auswahl besonderer Kapellen und Bildstöcke wurden als Hinweise untereinander ausgetauscht. Ebenfalls hatten einige Ortsgruppen die Erfahrung gemacht, das mobile Formen (z.B. eine Fahrradtour) guten Anklang in der Vergangenheit gefunden hatten. Mit einem Text aus einem Marienbuch aus Bökenförde, Wallfahrtsort bei Lippstadt, endete eine austauschfreudige Runde. Doch vor der offiziellen Verabschiedung hatten die Vorstandsdamen noch eine kleine Überraschung parat. Passend zur Thematik gab es für jede Frau ein Gläschen Erdbeerbowle, denn die Erdbeere als Rosengewächs gilt als eine von vielen Pflanzen, die Maria zugeordnet werden.

Im Sommer steht dann der nächste Termin für den Bezirk an. Ein Ausflug führt in die Bistumsstadt Paderborn, am 14. Juni besteht dann die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten des Diözesanbüros kennenzulernen. Nähere Informationen werden vom Vorstandsteam zeitnah mitgeteilt.

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