War es in der Einladung zur Ausgabe der Kirche am See Mitte Juli noch als Frage formuliert, konnte man spätestens beim Schlussakkord ein Rufzeichen setzen. Zum Thema Schlussakkord sei zudem angemerkt, wie erfreulich gut es die Gläubigen gemeistert haben, die Lieder anzustimmen, obwohl die angekündigte Musik-Band verhindert war. Kurzerhand griff Zelebrant Ludger Eilebrecht folglich selbst zur Gitarre, motivierte damit alle – Groß und Klein – zum Mitsingen. Mit Blick auf das Sonntagsevangelium hatte der Priester zweierlei Dinge für die Katechese mitgebracht: Zunächst erhielten die Gläubigen Samenkörner. Was wohl mit ihnen passieren kann? sinnierte er. Ist es hier nicht so wie mit unseren eigenen Gaben: Manche davon blühen auf, manche davon kommen erst gar nicht richtig zum Zuge?
Im zweiten Schritt gab es dann für jeden eine Ähre. Die kundigen Gottesdienstbesucher – zumeist aus der Börde oder dem angrenzenden Sauerland stammend – konnte rasch selbst die Getreidearten zuordnen. Behaltet diese Gaben gut, damit sie euch auch im Alltag daran erinnern, dass in jedem von euch etwas aufgehen, wachsen und blühen kann, auch wenn es zunächst ganz klein (wie ein Samenkorn) in euch angelegt wurde!
Am nächsten Sonntag (19.7.) schlägt die Kirche am See wieder am Heinrich-Lübke-Haus in Günne/Brüningsen auf. Musikalisch darf man sich dort auf die Chormäuse unter der Leitung von Michaela Kneer freuen.