… wo demnächst ein besonderes Labyrinth entsteht. Viel Mühe hatten sie sich gegeben, um einen ersten Eindruck von dem zu erwecken, was zukünftig das Möhneufer spirituell bereichern wird: Die Pfadfinder und Messdiener hatten gemeinsam Hand angelegt und hatten einen Faden gesponnen, der dort zu liegen kam, wo demnächst ein besonderes Labyrinth entsteht. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, der zur Messe an den See angereist war, freute sich, dass er direkt im Anschluss an den festlichen Gottesdienst die Einweihung des Weges symbolisch vollziehen konnte. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von seinem Con-Zelebranten Ludger Eilebrecht, auf dessen Idee das Projekt fußte.
Als der Pastor seine Stelle im Pastoralen Raum vor über 10 Jahren antrat, kam er direkt von einer Reise aus Israel. Beim Anblick des Möhnesees stiegen sofort Erinnerungen in ihm hoch, vor allem aber erkannte Eilebrecht direkt Parallelen zum See von Tiberias. So soll ein Hauch von Jesu Heimat auch den Hellwegraum, selbstverständlich vor allem die dortigen Bewohner und Urlauber, erreichen.
Nach der Einweihung nutzte der Gast aus Paderborn, mit den Ministranten im Gefolge, natürlich direkt die Chance, diesen Weg zu beschreiten und fand mit Unterstützung der jungen Gemeindemitglieder rasch die Mitte, wo er sich gerne mit ihnen zum Gruppenbild ablichten ließ.
Mit einem Augenzwinkern ging Erzbischof Dr. Bentz beim Durchschneiden des Bandes noch einmal auf den Text, den kurz zuvor Jutta Ebbert vom Team „Kirche am See“ vorgetragen hatte – die Lesung vom Sonntag – ein. In der Apostelgeschichte hieß es nämlich: „Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht.“ Da dieses Projekt u.a. auch vom Erzbistum Paderborn gefördert werden wird, habe er im Gegensatz zum morgigen Tagesheiligen somit tatsächlich etwas Gold und Silber im Gepäck. So wurde an diesem Datum noch einmal deutlich, dass die Diözese das Projekt Kirche am See mit großer Wertschätzung betrachtet.
Nachdem der Paderborner Gast den Weg aus dem Labyrinth heraustrat, folgten ihm einige Gläubige sogleich auf seiner Spur – so konnte man bereits vor der endgültigen Entstehung erkennen, dass dieses Labyrinth gleichermaßen gut bei Bistumsleitung und Kirchenvolk ankommt.