19.08.2026
Drüggelter Kapelle
Möhnesee

Emotionaler Abschluss der Abendlichtreihe 2026

Natürlich ist die Eiche der Ort an sich, an den gerne zu besonderen Ereignissen im Pastoralen Raum Soest eingeladen wird. Beim letzten Termin der Abendlichtreihe 2026 machte der Himmel allerdings einen Strich durch die Rechnung.

Doch letztendlich erwies sich der Regen eigentlich als glückliche Fügung: Das Organisationsteam – Jutta Ebbert, Ludger Eilebrecht und Martina Neuhaus – hatte relativ spontan umgeschwenkt und in die Drüggelter Kapelle gebeten – eine Idee, die funktionierte. Mit ihrem besonderen Flair bot sie an dem Abend einen atmosphärisch dichten Raum für Töne und Worte, Gehör und Gesang.

„Von Begegnungen, Beziehungen und dem Dazwischen“ war die Veranstaltung überschrieben. An die 50 Personen von nah und fern hatte das Konzept gereizt und einige Teilnehmer brachten sich aktiv ein. So wurden Texte vorgelesen, z.T. von bekannten Autoren, einige Zeilen waren sogar selbstverfasst. Dazwischen begeisterten die Musiker Barbara Feldmann und Michael Busch mit Stimme und Piano, Ludger Eilebrecht brachte sich mit Gitarre und Mundharmonika ein. Eine Teilnehmerin hatte zudem eine Ukulele mitgebracht und lud zum spontanen Mitsingen ein.

Seit 2019 gibt es mittlerweile diese Reihe, die den Sommer am See bereichert. Ein Zufall, wie die drei Organisatoren sagen, und zwar gemeint in dem Sinne, dass den drei Engagierten die Idee zu diesem Angebot als Gedanke quasi zugefallen war. Seit diesen Jahren schaffen sie es damit jeden August ein Stammpublikum anzuziehen, aber immer wieder finden auch neue Personen den Weg dorthin.

Etwas emotional gestaltete sich dieser Abend am Ende, denn es galt Danke zu sagen: Allen, die sich eingebracht haben, wurde die traditionelle Sonnenblume überreicht, aber ein Dankeswort fiel besonders herzlich aus. Für Pastor Eilebrecht war es das letzte Abendlicht, so galt es Adieu zu sagen. Seine beiden Mitstreiterinnen hatten sich als originelles Geschenk überlegt, den Titel der Reihe aufzugreifen. So erhielt der Pastor tatsächlich ein Abendlicht, das demnächst bestimmt einen guten Platz auf seiner Terrasse oder im Garten in Brakel (der neuen Wirkungsstätte) finden wird.

Du lässt, o Gott, den Tag nun enden…: Dieses Lied bildete an dem Abend wie immer die Überleitung zu Teil II der Veranstaltung, wie Martina Neuhaus mit einem Augenzwinkern sagte. Denn nach dem Programm gehen die Menschen nie direkt auseinander, sondern nutzen die Gelegenheit zum Austausch bei Wasser und (fair gehandeltem) Wein.

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