Ein besonderes Datum, denn es ist gleichzeitig der Tag der Befreiung von Ausschwitz, ein Ereignis, das sich zum 81. Mal jährte. Im Abendgebet wurde an diese traurige Historie eigens erinnert.
Wie beim letzten Mal gab es ansonsten verschiedene Möglichkeiten, sich an dieser Gebetsform zu beteiligen. Neben der Andacht und der Mitfeier der Eucharistie am Spätnachmittag bzw. Abend in der Pfarrkirche konnten sich im Vorfeld Interessierte gewissermaßen „Zeiten mitnehmen“. Auf kleinen Zetteln waren Viertelstündchen notiert, die über den ganzen Tag verteilt waren: Wer sich einen solchen von der Pinnwand pflückte, war eingeladen, diesen Tagesabschnitt in Gebet – Gesang – Meditation – Stille zu verbringen, das Ganze an dem Ort, wo man sich zu dem Zeitpunkt aufhielt.
Auch Familien konnten sich so gut einbringen – beispielsweise durch eine gemeinsame Gebetszeit, das Lesen in der Bibel, das „zur Ruhe kommen“ bei Kerzenschein oder das Versammeln vor einem Kreuz, einer Muttergottes o.ä. Die Kommunion- und Messdienerfamilien hatten dazu jeweils einen Aufruf erhalten
Ein Dank gilt an dieser Stelle dem Vorbereitungskreis, der diesen Tag geplant, vorgebetet und mitgestaltet hat – nicht nur für sich selbst, sondern in den Anliegen für die Gemeinde und darüber hinaus für die Nöte und Krisen der Welt.