13.03.2025
St. Bonifatius
Bad Sassendorf

Bebilderte Broschüre geleitet durch die neuen Kreuzwegstationen

Die Renovierung der Bonifatiuskirche stieß bei der Wiedereröffnung im Mai 2021 auf ein enorm positives Echo im Kurort, ebenso groß war der Anklang bei vielen Gästen. Bereits in früheren Zeiten gab es jedoch etwas, dass zahlreiche einheimische wie auswärtige Kirchbesucher vermissten:

Im Gotteshaus gab es bis dato keinen Kreuzweg. Nachdem Pater Abraham Fischer (Abtei Königsmünster in Meschede) bereits verschiedenste sakrale Gegenstände gefertigt hatte, wurde er von den damaligen Gremien der katholischen Gemeinde (Kirchenvorstand und Gemeindeausschuss) gebeten, eine Idee für vierzehn neue Stationen zu entwickeln. Nachdem der Metallgestalter aus dem Sauerland einen sehr gelungenen Entwurf präsentiert hatte, wurde der Kreuzweg in der Klosterschmiede in Form von Messing-Platten umgesetzt. Möglich wurde diese Anschaffung vor allem durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins der Pfarrei Heilige Familie sowie aus den Rücklagen der Renovierungszeit. Seit Dezember 2021 zieren die außergewöhnlichen Tafeln nun St. Bonifatius. Nach den Gottesdiensten bleiben seitdem immer wieder Kirchgänger davorstehen, beeindruckt von der tiefen Ausdruckskraft und seiner besonderen Gestaltung. Aufgrund verschiedener Rückmeldungen entstand in den Gremien eine Initiative mit dem Ziel, für interessierte Gläubige einen bebilderten Begleiter zu schaffen. Aus dem Gemeindeausschuss nahmen Felicja Masur, Nils Becker und Felicitas Hecker federführend dieses Projekt in die Hand. Versierte Unterstützung bekamen sie von Cornelia Schröer, die stets mit Rat und Tat zur Seite stand und die praktische Umsetzung maßgeblich gestaltete. Passend zur Fastenzeit 2025 ist die Druckfassung nun fertig geworden, die durch Fotos von Oliver Radkau und Betrachtungen von Pfarrer Martin Tiator zu bestechen vermag. Die Begleiter liegen in St. Bonifatius zur Mitnahme aus. Die Initiatoren hoffen auf eine positive Resonanz. Der Kreuzweg selbst und der nun neu vorliegende Führer sollen helfen, dass die Stationen für alle Betrachter eine Hilfe sind, durch das eigene Leid hindurchzugehen und schließlich so zum Licht der österlichen Botschaft zu gelangen – wie es im Vorwort der Broschüre heißt.

Foto:

Nils Becker, Felicja Masur (beide Gemeindeausschuss), Cornelia Schröer, Felicitas Hecker (Gemeindereferentin), Reni Rudolf (Vikar) und Friedhelm Herken (Kirchenvorstand) vor den Stationen in St. Bonifatius

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