Da, wo das Licht wohnt…: Diesen Gedanken hatten die Verantwortlichen im Lippetal nämlich über das aktuellen Wallfahrtsjahr gesetzt. In seiner Predigt griff Pastor Ulrich Liehr das Motto auf und veranschaulichte es am Leben der Heiligen, die sich dem Gebet und der Caritas widmete, somit selbst zum leuchtenden Beispiel über die Zeiten hinaus wurde.
In den frühen Morgenstunden hatten sich gut 20 Pilger zunächst in der Kirche zu Ostinghausen versammelt. Zur Begrüßung erhielt jeder ein kleines weißes Kästchen. Die sogenannte Prayer-Box sollte sie ab nun begleiten, aber war natürlich auch als Erinnerung und zum Einsatz bei spätere Reisen gedacht. Inhalt ist ein Rosenkranz, Weihwasser und Gebete, die in allen Lebenslagen eine Hilfe sein können.
Das Thema Pilger stand vor allem in St. Johannes, dem ersten Zwischenstopp, obenauf. Zu dem Lied „Pilger sind wir Menschen“ gab es in der Schoneberger Kapelle Impulse zu Hoffnung, Zukunft, Frieden (im 25. Jahr nach den Anschlägen des 11. Septembers leider nach wie vor aktuell) – jeweils zu den Liedstrophen wurde der Bogen von Ida zur Jetztzeit gespannt. An der nächsten Station wurde die Gruppe bereits von der gräflichen Familie empfangen, wo an der Ida-Figur im Schlosspark gemeinsam gebetet wurde. Krönender Abschluss des Weges war der Einzug unter feierlicher Orgelmusik in die festlich geschmückte Basilika zu Herzfeld.