Unter der Trauerweide nahmen sie am lauen Sommerabend Platz, um vielfachen Gedanken zu lauschen – aus der Feder von Matthias Claudius, Erich Fromm, Berthold Brecht, Mascha Kaleko, William Shakespeare u.a.
Detlev Gethmann begrüßte die Gäste im Schatten des Patrokli-Domes und trug sodann gemeinsam mit seiner Ehefrau Gedichte vor, die vom ersten Verliebtsein über die große Liebe bis hin zu tragischen Geschichten reichten. Beide spannten dabei auch zeitlich einen weiten Bogen – an dem Abend bekamen biblische Impulse genauso ihren Raum wie Minnegesang, Gedichte aus der Antike bis hin zum 21. Jahrhundert. Passende Lieder – teilweise mit der Einladung zum Mitsingen – rundeten das vielfältige Repertoire ab. Die Anwesenden lauschten Bekanntem und Unbekanntem, Heiterem und Herzergreifendem mitten in der Natur, in der man zwischendurch auch mal (Turtel)tauben hören konnte, wie eine Teilnehmerin im Anschluss schmunzelnd kommentierte.
Mitglieder vom Gemeindeteam (ebenfalls für Auf- und Abbau sowie die Technik zuständig) hatten zudem zum Glas Wein eingeladen, das einige gerne annahmen. Beim anschließenden Austausch war das einmütige Echo: Gerne – im nächsten Sommer – wieder; es hat uns sehr gefallen… Für die gute Stimmung sorgte zudem die liebevoll gestaltete Deko: Kitakinder hatten farbenfrohe Herzen angefertigt, die im Wind wehten und dadurch eine „liebevolle“ Atmosphäre im wahrsten Sinne des Wortes schufen. Dass die Stehtische mit roten Rosen geschmückt waren, liegt wohl auf der Hand.