… die sich in diesen Monaten auf das Sakrament der Firmung vorbereiten. Ein besonderer Film stand dabei im Mittelpunkt, in dem Jesus zur Erde zurückkehrt und dabei auf seine heutigen Nachfolger, aber auch distanzierte Menschen trifft.
Zu Beginn wurden die jungen Christen jedoch nach ihrem eigenen Jesusbild gefragt: Wisst ihr etwas über seine Person? Wie schätzt ihr ihn ein? Was meint ihr, wie beliebt er in unserer Zeit wäre? Dann ging es an die Filmpräsentation. Aufmerksam schauten die Firmbewerber zu, bevor sie zu einem kleinen Experiment eingeladen wurden. Stelle dir vor, du könntest Jesus selbst etwas in einem Brief schreiben: Welche Gedanken möchtest du ihm mitteilen? Was bewegt dich? Was könntest du ihm erzählen? Diese Zeilen konnten die Teilnehmer in einen Briefumschlag stecken, der ihnen irgendwann einmal per Post zugestellt wird.
Nach dieser Schreibaufgabe ging es in den abschließenden Austausch über das Video. Ansprechend dargestellt fanden die Jugendlichen, wie nahbar Jesus sich seinen Mitmenschen gegenüber verhielt. Allerdings reagierten sie eher verwundert über sein Aussehen und sein Verhalten: Müsste er nicht viel älter sein?! Überrascht hat alle die Tatsache, dass Jesus eher durch sein Handeln, aber ganz wenig durch seine Worte von sich reden machte. Etwas merkwürdig erschien ihnen weiterhin, dass Jesus nie nach Plan, sondern immer ganz spontan agierte.
Somit erging es den jungen Gemeindemitgliedern aus Soest und Werl eigentlich nicht viel anders wie den Charakteren im Film: Jesus überrascht – Jesus fasziniert – Jesus stößt an – Jesus verwundert. So kann auch dieser Abend als Teil der Firmvorbereitung verstanden werden – eine Chance, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen, sich dafür, aber auch dagegen zu entscheiden.
Vertiefen können sie ihre Gedanken und die Impulse des Treffens an dem Tag, an dem sie ihren eigenen Brief wieder in den Händen halten.