Diese freudige Stimmung übertrug sich auch schnell auf die Besucher – das waren einerseits die Bewohner der Residenz, andererseits die Christen beider Konfessionen, die sich hierher auf den Weg gemacht hatten. Simone Pfitzner (ev. Kirchenkreis) und Jutta Ebbert (Kirche am See) luden zu Beginn der Feier erstmal ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, miteinander Sorgen, aber auch Freuden zu teilen. Denn Pfingsten ist ein Fest gelungener Kommunionkation – das hoben die beiden Frauen vor allem in ihrer gemeinsam gestalteten Predigt hervor. Als Gegenentwurf zum Turmbau zu Babel, wo das Gegeneinander und die Feinseligkeiten herrschten, gilt Pfingsten als Fest der Verständigung, bei dem das Feuer neu entfacht wurde, wie es im Motto des Vormittages hieß. Mit Liedern und Gebeten entstand dabei eine Gemeinschaft, in der tatsächlich sehr viel von Gottes guter Geistkraft auch 2000 Jahre später zu spüren waren. Im Anschluss verweilten einige noch beim gemeinsamen Austausch unter dem Schatten der Bäume im Residenz-Park.
Ökumenische Pfingstfeier vor traumhafter Kulisse