Aber plötzlich tat sich etwas in den Kirchenbänken – mit bunten Tüchern erzeugten die Zweitklässler der Sälzerschule Blitze, Sturm und Stimmung. Aus dem Zelt trat Pfarrerin Anika Prüßing aus ihrer Rolle der verzweifelten Jüngerin heraus und ließ sich von der Begeisterung der Kinder anstecken. Parallel zog sie Vergleiche zwischen der Situation damals in Jerusalem und der Welt der Kinder von heute. Dass mit dem Pfingstfest wieder Lebensfreude einkehrte, konnten die Mädchen und Jungen dann mit staunenden Augen im Kirchenraum entdecken: Seifenblasen als Symbol für Hoffnung, Frohsinn und Wünsche stiegen von der Orgelempore herab. Im gemeinsamen Psalmgebet wurde die veränderte Stimmung deutlich – das Zelt war nun in leuchtendem Orange angestrahlt. Auch das Ende des ökumenischen Schulgottesdienstes bot dann noch ein weiteres Highlight: Die evangelische Seelsorgerin hatte einen Maoam-Segen mitgebracht, der zum Genießen und Teilen einlud. Zusammen mit der Gemeindereferentin Felicitas Hecker schickte sie die junge Gemeinde mit guten Wünschen für das Pfingstfest zurück auf den Weg zur Grundschule.
Pfingstfreude in Bad Sassendorf hautnah erlebbar