Anhand biblischer Texte, meditativen Impulsen, Gebeten und Liedern waren die Pilgernden eingeladen, über die Bedeutung des Fremdseins nachzudenken. Mit Rosenkranzgebet und Marienliedern wurde die Muttergottes bereits auf dem Weg geehrt. Eine erste Rast konnte die Pilgergruppe in Enkesen am Heimathaus einlegen. Dort wurde sie bereits mit frisch gekochtem Kaffee erwartet. Bei strahlendem Sonnenschein führte der Weg durch blühende Felder nach Westönnen. Hier wurden die Pilgerinnen und Pilger zur Mittagszeit von den Frauen der KFD St. Cäcilia sehr herzlich empfangen. Im Pfarrheim waren die Tische liebevoll gedeckt. Bei Kaffee, Kaltgetränken, Kuchen und mitgebrachtem Mittagsproviant stärkten sich die Wallfahrer*innen für die letzte Wegetappe. In der Nähe der evangelischen Pauluskirche in Werl wurde die Pilgergruppe vom Wallfahrtsleiter, Herrn Pastor Bernd Haase und zwei Ministrantinnen, abgeholt. Gemeinsam zogen sie mit einem Marienlied und von der Orgel begleitet, in die Basilika ein. Nach der Begrüßung durch Pastor Haase und eines gemeinsamen Gebetes wurde die mitgebrachte Pilgerkerze gesegnet und vor dem Gnadenbild angezündet. Um 15:00 Uhr feierten Propst Dietmar Röttger und Pastor Bernd Haase mit den Gläubigen das Pilgeramt, zu dem sich noch einige Soester mit dem Auto auf den Weg gemacht hatten. Ein Bus brachte die Fußwallfahrer*innen wieder zurück nach Soest.
Fußwallfahrt nach Werl