Angesichts der Thematik – vollzogen wurde der Leidensweg Jesu – war Beifall nicht angebracht, doch in den Augen der aufmerksamen Eltern, Großeltern und der weiteren Gemeindemitglieder war zu erkennen, wie sehr sie die Szenen beeindruckten. Ann-Kristin Idzik, Gemeindereferentin, und weitere Ehrenamtliche hatten im Vorfeld das Stück mit großem Engagement einstudiert. Während Erwachsene die Texte lasen, setzten die Drittklässler die Geschichte mit viel Ausdruck und innerer Anteilnahme pantomimisch um. Dabei wurde der Bogen geschlagen von der Berufung des Petrus und weiterer Jünger über das Abendmahl bis hin zum Passionsweg, der zum Kreuz führt. In den unterschiedlichen Rollen gingen die Kinder gedanklich gut mit.
„Im Zeichen des Kreuzes liegt das Schwere, aber gleichzeitig auch ein Keim der Hoffnung, weil es zum Siegeszeichen der Christen wurde.“ In diesem Sinne lud zum Abschluss Pastor Ludger Eilebrecht die jungen Christen ein, sowohl Steine als auch Blumen zum Altar zu bringen.