Krone, Medikamente, Würfel, Salbe, Taschentücher, Spiegel, Tomaten: Diese und andere Gegenstände mussten die Kinder, die sich in diesen Tagen auf ihre Erstkommunion vorbereiten, erstmal zusammensuchen. Verteilt über den ganzen Kirchenraum hatten sie gleichzeitig dadurch ein weiteres Mal die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen von St. Bonifatius zu werfen. Doch was hatte es mit den verschiedenen Zeichen auf sich, die zunächst mal so gar nicht in einen Kirchenraum passen wollen? Schritt für Schritt wurden sie geordnet und den vierzehn Stationen Jesu zugewiesen – so stand der Spiegel für die Hilfe der Veronika, die Medikamente für die Solidarität mit kranken Menschen oder die Tomaten für die Tatsache, dass Simon mitten aus seinem (Bauern)Alltag herausgerissen wurde. Mit Hilfe eines Gebetsheftes konnten alle den Weg in Gedanken mitgehen.
Ein zweiter Kreuzweg wird in der Gemeinde am Karfreitag durch das Gemeindeteam angeboten. Um 9h ist dann der Ausgangspunkt die Christophoruskirche in Ostinghausen. Die Route wird von dort durch die Woeste gehen.