22.02.2026
Bonifatiushaus
Bad Sassendorf

Kinder wurden im Bonifatiushaus „in die Wüste“ geschickt

Jemanden in die Wüste schicken – das bedeutet meist nichts Gutes, in der Regel will ich dann mit ihm oder ihr nichts mehr zu tun haben. Doch am ersten Fastensonntag steckte dahinter eine völlig andere Intention: Was bedeutet eigentlich Wüste?

Wirklich nur öde, einsam und langweilig? Gemeinsam wurde entdeckt, dass dort (ganz im Gegenteil) neues Leben wachsen kann, manche Pflanzen blühen und Menschen und Tiere ihr Zuhause haben. Neues Leben wachsen – Ein Grundgedanke, der die christliche Fastenzeit prägen soll.

Im Übrigen erzählte Vikar Reni Rudolf (parallel in der Sonntagsmesse für die „Großen“) ebenfalls eine Wüstengeschichte, denn Jesus zog sich dorthin für 40 Tage zurück, worauf die Tagesanzahl der vorösterlichen Zeit zurückzuführen ist. Während in der Pfarrkirche darauf eine Predigt folgte, wurden die Mädchen und Jungen kreativ. Das neue Leben wurde in der Form umgesetzt, dass Blumentöpfe mit Schneeglöckchen bepflanzt wurden. Somit hatten die jungen Gemeindemitglieder viel Spaß bei ihrer Wüstenzeit im Kurort. Und während bei der Redewendung „jemanden in die Wüste schicken“ der andere oft ganz allein zurückbleibt, dürfen die Grundschulkinder darauf vertrauen, dass gerade in schweren Momenten Gott an ihrer Seite ist.

Für die Drittklässler findet in der kommenden Woche die Beichte – in der Vorbereitung der Erstkommunion – statt. Die genauen Termine sind den Familien bereits bekannt gegeben. Die Gemeinde ist in diesen Tagen traditionell eingeladen, die Mädchen und Jungen im Gebet zu begleiten.

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