21.02.2026
Patroklushaus
Pastoraler Raum

Firmgruppe erprobte „nachhaltig leben“ mit Erfolg

Auf CO2 verzichten, mit Lebensmitteln sorgsam umgehen, Müll trennen bzw. am besten vermeiden: Sie selbst brachten schon viele Ideen mit – beim Start des Aktionstages für Jugendliche im Patroklushaus.

Zu dem Angebot hatten sich einige Firmlinge aus dem Pastoralen Raum entschieden im Rahmen ihrer Vorbereitung. Detlev Gethmann, Gemeindereferent, war sichtlich erfreut, wie engagiert sich die Jugendlichen schon mit dem Thema im Vorfeld auseinandergesetzt hatten und sprach direkt zu Beginn ein Lob aus, denn die Gruppe hörte aufmerksam zu und vergaß in dem Moment vollständig ihre social media Aktivitäten. Trotz dieses Vorwissens hatte er dennoch das Ziel – gemeinsam mit seinen Teamkollegen, die jungen Christen weiter für das Motto der Veranstaltung zu sensibilisieren.

Nach dem Blick auf die biblischen und christlichen Gedanken zur Schöpfung und damit gleichzeitig zur Frage der Nachhaltigkeit konnte er besondere Gäste begrüßen. Die Band ColourFlow lud ein zum Singen, Erproben von Instrumenten und bot so einen Einblick in ihr eigenes Können. Andere Jugendliche entschieden sich für den zweiten Workshop, wozu die Gruppe Foodsharing erschien. Während die Musiker mit vollgepackten Händen ihre Anlage ins Haus trugen, kam diese mit zahlreichen Kisten voller Obst, aber auch Cornflakes und Schokolade. Mit einem kurzen Film erzeugte sie zunächst große Aufmerksamkeit, denn erst da wurde den Mädchen und Jungen bewusst, wie viele Lebensmittel verschwendet werden, wie oft wir alle ausbeuterisch mit unserer Umwelt umgehen. In einem späteren Quiz konnten die Teilnehmer zeigen oder anders formuliert: beweisen, was sie schon nach wenigen Stunden daraus gelernt haben.

Nach der Präsentation ging es aber zunächst mal an die Arbeit. Es wurden die Fülle an Obst verarbeitet, im ersten Schritt  geschnitten – einerseits für Obstsalat, andererseits für die mitgebrachte Saftpresse. Parallel stellten andere Jugendliche aus Cornflakes und Schokolade die beliebten Schoko-Crossies her. Alle Zutaten zeichneten sich dadurch aus, dass sie genießbar waren, aber durch einzelne Dellen, kurze Überschreitung des Ablaufdatums im Handel oft in die Mülltonne kämen. Beide Gruppen kamen nach der Arbeitsphase dann zusammen, um sich gegenseitig ihre Ergebnisse vorzustellen – die Musiker trugen begeistert ihre Stücke vor, luden auch zum Mitsingen ein, die zweite Gruppe bat an den Tisch, wo das erstellte Essen und Trinken entsprechend gemeinsam verzehrt wurde. Am Ende kamen auch die Eltern hinzu, die ebenfalls begeistert von dem waren, was ihre Kinder theoretisch, aber vor allem auch praktisch an diesem Tag gelernt hatten.

Als kurzes gemeinsames Abendgebet wurde die Schöpfungsgeschichte in moderner Übersetzung wie auch die berühmte Rede von Häuptling Seattle vorgetragen – zwei Sichtweisen, die an einen vernünftigen Umgang mit der Schöpfung appellierten. Der Schlusspunkt bildete ein Taizégesang – gleichzeitig verbunden mit der Einladung, an dem Projekt “einfach leben“ in der Fastenzeit teilzunehmen. Beim Herausgehen waren alle eingeladen, das noch nicht verwertete Obst mitzunehmen – denn (das war ja die Erkenntnis des Tages): Was noch genießbar ist, soll nicht in einer Tonne landen…

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