Dabei fand er lobende Worte für das Jugo-Team, das die Messe inhaltlich vorbereitet hatte. Die jungen Gemeindemitglieder verstanden es tatsächlich „Kirchensprech“ ins Deutsche zu übersetzen – dank der Unterstützung von Pater Cornelius. Der Zelebrant und die Jugendlichen lasen das Tagesevangelium nämlich nicht nur vor, sondern führten dazu einen launigen Dialog, der einerseits zum Lächeln animierte, andererseits aber auch zum Nachdenken anregte. So ungewöhnlich es ist, den Priester beim Lesen der Frohen Botschaft zu unterbrechen, so eindrucksvoll gelang es durch diesen Kniff, den Kern der Worte Jesu zu vermitteln. Durch alltägliche Beispiele rundete Pater Cornelius das Ganze noch ab. Er machte deutlich, dass die Welt zu einem besseren Ort werden könnte – so das Motto des Gottesdienstes – weil der Geist wirkt, aber dieser dennoch auf das Mittun jedes Einzelnen angewiesen ist. Am Ende der Eucharistie stieß Andreas Krüger noch einmal in das „gleiche Horn“ – er ergänzte die Predigt nämlich noch durch das Beispiel der emsigen Sternsinger, die sich Anfang des Jahres in großer Zahl für andere Kinder tatkräftig eingesetzt haben. Doch auch in diesem Gottesdienst sei das Engagement gerade der jüngeren Generation mehr als deutlich geworden: Denn, neben den jungen Lektoren, waren es auch jugendliche Musiker, die einen wesentlichen Anteil am Gelingen der Feier hatten. Die Band Plexus traf den richtigen Ton – im doppelten Sinne. Applaus und Respekt zollten allen Mitwirkenden die zahlreichen Kirchbesucher, die sich zudem wieder an der besonders illuminierten Kirche im Soester Norden erfreuten.
Viele notierten sich schon gedanklich den nächsten Termin, der wie immer per Bildschirm angekündigt wurde: Am 14.2. wird es somit wieder außergewöhnlich zugehen. Gemäß der Jahreszeit stehen dann Karneval und der Valentinstag im Mittelpunkt.