05.10.2025
Bettinghausen - Ostinghausen
Bad Sassendorf

DANKbarkeit erfüllte die Herzen der Verantwortlichen der zweiten Reiterprozession

Das kleine Wörtchen Danke stand nicht nur thematisch im Mittelpunkt des ersten Sonntages im Oktober, der mit vielen Gläubigen auf Haus Düsse gefeiert wurde.

Der ganze Rahmen strahlte diese Dankbarkeit aus – sowohl bei den Organisatoren wie auch bei allen Teilnehmenden. Denn, abgesehen davon, dass sich das Weihwasser auch mit einigen Regentropfen am Ende der Messe vermischte, war es wieder ein rundum gelungenes Erntedankfest in der Pfarrei Heilige Familie. Zunächst hörten die Bettinghauser vermehrtes Hufescharren rund um St. Antonius, dem Ausgangspunkt der Prozession. An die 30 Vierbeiner waren zur Kapelle gekommen, die neben den Musikern und den Abordnungen der Schützenbruderschaften in besonderer Weise zum stimmungsvollen Bild der zweiten Reiterprozession in der Gemeinde beitrugen. Umrahmt von zahlreichen Messdienern begrüßte Pastor Michael Stiehler die Gemeinde, darunter einige (Erstkommunion-) und Kita-Familien. Von der Kapelle ging es über die Woeste Richtung Ostinghausen. Angeführt wurde der Zug durch die wunderschöne (von Angelika Kolkmann und Maria Beckmann gestaltete) Erntekrone, die per Kutsche sich auf den Weg gemacht hatte. Ihre Segnung war eines der Höhepunkte in der Eucharistiefeier.

An der malerischen Kulisse des Wasserschlosses angekommen füllten sich schnell die Bänke mit weiteren Kirchgängern. So konnte Pastor Stiehler ein zweites Mal begrüßen – wobei die einführenden Worte ebenfalls an die Menschen gingen, die sich im Livestream dazugesellt hatten. Dank des Engagements des Technikteams, das bereits am Vorabend ihre Ausrüstung aufgebaut hatte, gelang die Mitfeier sowohl von Prozession wie auch vom Gottesdienst auch auf virtuellem Wege. Für den Inhalt der Messe zeichneten sich einige Mitglieder des Gemeindeausschusses und Familiengottesdienstkreises verantwortlich. Das Thema Dankbarkeit wurde von verschiedenen Standpunkten beleuchtet, einige Impulse waren zudem als Mitgabe für den Heimweg verfasst.

Insgesamt zollten die Hauptamtlichen den vielen Ehrenamtlichen Respekt für den Tag. Denn im Vergleich zu einer Messe in der Kirche galt es im Vorfeld einiges zu bedenken. Die Orga-Gruppe hatte sich um Route, Kontaktaufnahme mit der Feuerwehr für die Absicherung, Aufbau des Altares sowie dessen opulenten Schmuck u.v.m. gekümmert. Große Zufriedenheit herrschte bei allen Teilnehmern, die sich im Anschluss noch ein Würstchen gemeinsam schmecken ließen.

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